 Gehirnjogging
Damit soll ein größtmögliches Maß an Effektivität, durch die Stimulierung verschiedener Hirnareale erreicht werden.
Maßgeblich wurde der Begriff Gehirnjogging mitgeprägt, von dem japanischen Gehirnforscher Prof. Ryuta Kawashima. In seinen Forschungen bewies Prof. Kawashima, dass die Leistungsfähigkeit des Gehirns mit zunehmendem Alter immer mehr abnimmt. Aber er fand auch heraus, dass ein regelmäßiges Training diesen Prozess abwenden und sogar stoppen kann.
Dabei zeigte sich, dass bei einfachen Aufgaben das Gehirn eine höhere Aktivität zeigt. Wobei bei schwierigen Aufgaben die Hirnaktivität eher niedriger war. Durch regelmäßiges Lesen und Rechnen, fand er heraus, lässt sich ein Zuwachs von 20 und 30 Prozent bei der Denkeffizienz erzielen. Dieser beachtliche Wert wird auch erreicht, weil die Stirnlappen durch die regelmäßige Beanspruchung stimuliert und ihre Leistungsfähigkeit gesteigert wird.
Im Handel wird eine Vielzahl von Produkten angeboten, die das Erreichen dieses Ziels vereinfachen sollen. Angefangen von speziellen Büchern, CDs, Computerprogrammen und Arbeitsheften bis hin zum Spiel für die Spielkonsole wird fast alles angeboten. Dabei muss man nicht Unsummen ausgeben um sein Gehirn zu trainieren. Ab und an ein gutes Buch, ausreichende Beschäftigung mit der Umwelt. Und regelmäßig eine Denksportaufgabe wie Malvorlagen nach Zahlen oder ein Sudoku Rätsel, haben den gleichen Effekt.
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