 Risiko beim Trendsport
Sportliche Bewegung ist nicht nur gut für die Figur und stabilisiert die Fitness, sie ist auch gut zur Stärkung des Immunsystems und der Abwehrkräfte. Sport baut nachweislich Stress ab, trägt zu seelischem Gleichgewicht bei. Wer Sport treibt fühlt sich besser!
Aber vor allem die Trendsportarten, deren Bewegungen zudem häufig nicht gut ausgeführt werden, bringen ein hohes Gesundheitsrisiko mit sich. Jährlich hohlen sich über zwei Millionen Menschen Verletzungen beim Sport. Häufig zwar "nur" Schrammen und blaue Flecken, aber nicht selten auch Knochenbrüche, Knieverletzungen oder schlimmeres. Das Kniegelenk ist fast an allen Bewegungsabläufen beteiligt und häufig einem vielfachen an Belastung ausgesetzt. Bänderrisse und Meniskusschäden sind an der Tagesordnung. Häufigste Ursache für Verletzungen sind mangelnde Aufwärmung, Vorbereitung oder zu einseitige Muskelbelastung.
Abgesehen von den Schmerzen kann ein solcher Sportunfall langfristige Schäden mit sich bringen. Deswegen ist es unerlässlich sich rechtzeitig über eine Sportversicherung zu informieren und genau zu vergleichen, welche Risiken abgedeckt sind. Manche Sportarten sind generell vom Versicherungsschutz ausgeschlossen, umso wichtiger sich Gedanken zu machen, welche Konsequenzen er mit sich führen kann. Die goldene Regel beim Sport ist es, das man sich darüber im Klaren sein muss, das es nicht darum gehen darf sich selbst oder anderen etwas zu beweisen.
Aber leider die Praxis sieht auch so aus, dass viele Trendsportarten unter anderem deswegen "in" sind, weil oft ein wenig Gefahr mit im Spiel ist. Ein kleiner Appell gilt hier auch an die Konsumindustrie, hier werden mit billigen, oftmals minderwertigen Sportausrüstungen Gefahrenquellen geschürt. Auf Kinderspielzeug steht: Vorsicht, verschluckbare Kleinteile. Aber auf keinem Billig-Inliner: Vorsicht, Gefahr bei falscher Anwendung!
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