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::: Lifestyle & Shopping - Sicherheit beim Online Shopping :::

Sicherheit beim Online Shopping

Fast die Hälfte aller Deutschen kauft mittlerweile online und erkennen die klaren Vorteile, die ein Einkauf in der virtuellen Welt mit sich bringt. Die Versandhändler erzielen Jahr für Jahr Umsatzrekorde. Online-Shopping liegt klar im Trend. Doch der Handel im Internet bringt nicht nur Vorteile mit sich, es gibt hier die berühmten schwarzen Schafe genauso wie anderswo. Damit der Einkauf im Netz nicht in einem Fiasko endet, sind einige einfache Regeln zu beachten.

Wer etwas kauft schließt, rein rechtlich gesehen, einen Vertrag ab. Dies ist im Internet nicht anders als beim Händler vor Ort. Die Bedingungen dieses Vertrages werden in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) festgeschrieben. Für Kunden eines Online-Händlers ist es wichtig, dass sie diese AGB wenigstens in groben Zügen gelesen haben. Vielfach wird das Häkchen bei “AGB gelesen und bestätigt“ mal eben so gesetzt. Dies kann unter Umständen fatale Folgen haben. Nun sind diese Bedingungen oft in einem Deutsch verfasst, das nur ausgebildete Juristen verstehen. Deshalb hier einige einfache Regeln, die beim Verstehen dieser Verkaufsregeln behilflich sind. Seriöse Internethändler formulieren ihre AGB in leicht verständlichem Deutsch und halten sie übersichtlich. Bei unseriösen Anbietern finden sich oft versteckte Kosten, kundenunfreundliche Lieferbedingungen, zusätzlich erhobene Mehrwertsteuer und andere eher unangenehme Regelungen. Außerdem sind bei den Letztgenannten die Handelsbedingungen oft lang und unverständlich formuliert. Am günstigsten ist es für den Kunden, wenn keine AGB angegeben sind, dann gelten nämlich die verbraucherfreundlichen Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuches.

Weitere Qualitätsrichtlinien für einen guten Online-Shop sind folgende. Die Größe und der Bekanntheitsgrad eines Internethändlers lassen Rückschlüsse auf seine Seriosität zu, bieten jedoch keine Sicherheit. Zum Beispiel ist Einkauf bei Amazon.de gefahrloser, als bei Meyers-Wühltisch.com. Hat der Händler ein ordentliches Impressum mit Straße, Ort und Telefonnummer angegeben? Ist unter dieser Telefonnummer auch jemand zu erreichen? Oder hat man ständig den Anrufbeantworter dran, der baldigen Rückruf gelobt? Ein weiteres Sicherheitsmerkmal sind Gütesiegel, die zum Beispiel vom TÜV, Geprüfter Shop oder Trusted Shops verliehen werden. Diese Unternehmen testen die Shops nach vorgegebenen Kriterien und geben zumindest Anhaltspunkte für die Vertrauenswürdigkeit des Probanden.

Das Bezahlen in guten Online-Shops unterliegt strengen Regeln. Ob Sie Ihre Rechnung per Kreditkarte oder per Lastschrift begleichen ist Ihnen überlassen. Sie sollten jedoch darauf achten, dass bei der Übertragung Ihrer sensiblen Daten gewisse Mindestsicherheitsstandards eingehalten werden. Eine sichere Übertragung Ihrer Daten erkennen Sie daran, dass der Link in der Adresszeile Ihres Browsers mit „https“ beginnt. Aber auch Bezahlsysteme wie PayPal erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit und gelten als sicher. Andere Varianten sind die Bezahlung via Rechnung oder Nachnahme. Diese beiden Varianten haben den Vorteil, dass Ihre Daten nicht über die Internetleitung übertragen werden müssen.

Für die Lieferung der Waren hat der Gesetzgeber ebenfalls klare Richtlinien aufgestellt. So kann der Käufer von Produkten diese ohne Angabe von Gründen innerhalb von zwei Wochen zurücksenden. Ausgenommen von dieser Regelung sind zum Beispiel speziell für Sie angefertigte Produkte oder geöffnete CD´s, DVD´s, Computerspiele und -software. Versäumt der Verkäufer seine Pflicht auf dieses Recht hinzuweisen, bleibt das Rückgaberecht so lange bestehen, bis der Verkäufer dieser Pflicht nachkommt. Bei einem Warenwert von mehr als € 40,00, hat der Verkäufer auf jeden Fall die Kosten für die Rücksendung zu tragen.

Wenn Sie diese elementaren Regeln des Online-Shoppings berücksichtigen, und Sie auch Ihren gesunden Menschenverstand benutzen, steht einem ungetrübten Shoppingvergnügen nichts mehr im Wege.


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