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Schaffe, schaffe, Häusle baue..... So heißt es in einem schwäbischen Lied. Der Traum vom eigenen Haus. Wer träumt ihn nicht? Malerisch im Grünen gelegen, mit frischer Luft, viel Platz und vielleicht an einem See...?
Dieser Traum ist relativ einfach zu erfüllen. Doch sind einige Regeln einzuhalten und bestimmte Vorgehensweisen zu beachten.
Zuerst einmal ist die grundlegende Frage zu klären, ob man selbst baut oder ein fertiges Haus kauft. Entscheidet man sich für eine gebrauchte Immobilie, muss man sehen, dass man nicht die Katze im Sack erwirbt. Viele Schäden kann auch der Laie mit bloßem Auge erkennen. Knarrende Dielen, undichte Fenster oder ein tropfendes Dach sind sehr ärgerlich, aber leicht zu entdecken und können so bei der Preisfindung berücksichtigt werden. Es gibt allerdings Sachverhalte, die vom Laien nur sehr schwer einzuschätzen sind. Dazu zählen eventuelle Umbaukosten, aber auch mit welcher Summe ein schadhaftes Dach in die Bilanz schlägt. Dies können nur Fachleute wie Bauingenieure aber auch Handwerksmeister präzise einschätzen. Da man sich durch mangelnde Sachkenntnis selbst großen finanziellen Schaden zufügen kann, sollte man die vergleichsweise geringen Kosten für einen Sachverständigen auf keinen Fall scheuen. Ein anderer Punkt den es zu beleuchten gilt ist, von wem ich meine Immobilie erwerbe. Eine gute Anlaufstelle ist in jedem Fall das regionale Immobilienbüro, aber auch herkömmliche Akquisemethoden wie die gute alte Zeitungsannonce sollte man nicht außer Acht lassen. Außerdem informiert das örtliche Amtsgericht regelmäßig über anstehende Versteigerungen. Hier lässt sich auf jeden Fall erheblich Geld sparen.
Beim Bau eines neuen Hauses gilt es zuerst abzuwägen, welchen Haustyp man errichten möchte. Man hat die Wahl zwischen massiv errichteten Gebäuden, dem Fertighaus, dem Bausatzhaus, einem nach ökologischen Gesichtspunkten gebautem Haus und einem Haus mit besonders hohen energiesparenden Eigenschaften. Um nur einige zu nennen. Energiesparhäuser sind oftmals in der Anschaffung um einiges teurer, doch sinken die Unterhaltskosten für ein solches Haus in der Zukunft auf eine Bruchteil dessen, was herkömmliche Häuser verbrauchen können. In Zeiten stetig steigender Energiepreise ist dies sicherlich eine Überlegung wert. Weitere Beachtung sollte auf jeden Fall der Frage des Bauplatzes gewidmet werden. Jedem ist klar, dass das Grundstück am See wesentlich teurer ist, als beispielsweise der Bauplatz im klassischen Siedlungsgebiet.
Nachdem diese grundlegenden Fragen geklärt sind, gilt es nun sich der Finanzierung des geplanten Projektes zu widmen. Sicher ist die Hausbank eine gute Adresse, um die Finanzierbarkeit des Projektes zu prüfen, doch auch Online-Banken schneiden bei Tests immer besser ab. So hat die Stiftung Warentest in einem jüngst veröffentlichten Bericht festgestellt, dass Darlehen zur Hausfinanzierung im Durchschnitt um 0,5 % billiger im Internet zu haben sind. Bei einer durchschnittlichen Bausumme von € 180.000 kein Pappenstiel. Es wird empfohlen, mindestens 20% der gesamten Bausumme als Eigenkapital zu haben. Mehr ist besser und hilft die Kosten für den Kredit im Rahmen zu halten. Zum Ansparen des Kapitals kann der klassische Bausparvertrag verwandt werden, stellt aber im Vergleich zu Kapitalfonds eindeutig die schlechtere Wahl dar.
Wenn Sie jetzt noch eine seriöse Baufirma gefunden haben, steht ihrem Traum vom Haus nichts mehr im Wege.
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